Ein Indianer kennt kein Schmerz – Die Bereitschaft Memmingen im Dienst bei Eishockeyspielen

Wie jeder Eishockey Fan, können auch etliche Memminger Bereitschaftsmitglieder auf eine nervenaufreibende Saison 2015/16 in der Eishalle am Hühnerberg zurück blicken.

So gut wie jedes Wochenende verbrachten unsere Sanitäterinnen und Sanitäter ihre Zeit bibernd neben der Eisfläche, um im Fall einer Verletzung schnellstmöglich Hilfe leisten zu können. Insgesamt galt es neben den Eishockeyspielerinnen und Spielern der Gefro Indians auch das lautstarke Publikum zu betreuen, eine medizinische Grundversorgung zu gewährleisten und gegebenenfalls den Transport zur Weiterbehandlung im Klinikum zu veranlassen.

Neben oberflächlichen Blessuren wie Platzwunden und Hämatomen, zählen Prellungen, Stauchungen, Bänderzerrungen, Brüche und Schädelhirntraumata zu den häufigsten Verletzungen bei dieser von Körperkontakt geprägten Sportart.

Negativer Höhepunkt in diesem Jahr waren etliche Augen- und Atemwegsreizungen nach einem großflächigen Einsatz von Reizgas in der Fankurve, am Spiel vom 06.11.15 gegen Höchstadt. Doch durch Unterstützung des Rettungsdienstes, konnten alle Patienten glücklicherweise schnell und adäquat versorgt und betreut werden.

Überwiegend kann allerdings auf eine unsererseits überwiegend entspannte Saison zurückblickt werden, obwohl dem ein oder anderen freiwilligen Helfer das mulmige Gefühl beim Betreten der spiegelglatten Eisfläche im Gedächtnis bleiben wird.

Nichts desto trotz möchten wir hiermit allen beteiligten Sanitäterinnen und Sanitätern für ihr Engagement danken, sowie allen Helferinnen und Helfern des Rettungsdienstes für ihre tatkräftige Unterstützung und nicht zuletzt auch dem Verein des ECDC Memmingen für die reibungslose Zusammenarbeit, die hoffentlich auch in Zukunft bestehen wird, wenn nach der Sommerpause wieder neben der Eisfläche gebibert werden darf.

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